Andrei
Andrei, jetzt 9 Jahre alt; er wurde bei seiner Geburt im Krankenhaus zurückgelassen, weil er offensichtlich behindert war und eine sehr große Hasenscharte hatte. Die ersten beiden Jahre seines Lebens verbrachte er im Krankenhaus, bevor er vor 6 Jahren zu CID kam. CID ist für ihn Heimat und Familie geworden. Obwohl sein Aussehen für Fremde im ersten Moment erschreckend ist, lässt er sich nicht von der Furcht vor Zurückweisung beherrschen. Andrei ist heute voller Energie, lacht gerne und oft und beteiligt sich an allen Aktivitäten. Welch ein Unterschied zu dem schwachen, ängstlichen Kind mit traurigen Augen, das sich vor 6 Jahren nicht aus seinem Bett heraus traute!
Andrei hat Vertrauen gelernt während seiner Zeit bei CID. Er spielt und teilt gerne mit anderen und hat sich zu einem einfühlsamen, liebevollen Jungen entwickelt. Er hat sogar in der Nachbarschaft seines neuen Zuhauses Casa Maria Freunde gefunden. Außerdem wird er immer selbsständiger. Beim Umzug nach Casa Maria hat er beim Einrichten der Zimmer geholfen. Und an Weihnachten hat er Dekorationen gebastelt und sie im Haus aufgehängt.
Letztes Jahr in Oktober hatte Andrei eine weitere Operation, um seine Hasenscharte zu schließen. Andrei war sehr mutig im Krankenhaus und während der Operation. Er wird noch weitere Operationen benötigen; und es ist ein großer Fortschritt, dass seine Furcht vor dem Krankenhaus seit der letzte OP deutlich geringer ist.
Dumitru
Dumitru ist ein liebenswerter 12 Jahre alter Junge. Er leidet unter mehreren schweren Erkrankungen: Epilepsie, einem Wasserkopf, einem angeborenen Herzfehler, Spasmen in allen Gliedmaßen, starker Kurzsichtigkeit und daraus folgenden psychischen Entwicklungsverzögerungen. Er wurde bei seiner Geburt zurückgelassen und verbrachte die ersten Jahre seines Lebens im Krankenhaus mit unzähligen Operationen. Seit 9 Jahren kümmert sich CID um Dimitru.
Dumitru ist permanent bettlägerig. Er kann leider nicht sprechen, aber er freut sich über jede Berührung: Ein Lächeln macht sich auf seinem Gesicht breit und seine Augen leuchten dann. Gerne hört er auch Geschichten und Lieder. Seit kurzem wird Dimitru nicht mehr mit einer Nasensonde ernährt. Er hat positiv auf diese Veränderung reagiert.
Iustin
Iustin ist 4 Jahre alt. Er kam zu CID als er 10 Monate alt war. Er leidet unter einem Wasserkopf und schweren Fehlbildungen des Gehirns. Iustins Eltern haben versucht, ihn mit Hilfe der restlichen Familie zu pflegen. 10 Monate lang haben alle ihr Bestes gegeben, aber wegen seiner häufigen Krampfanfälle konnten sie ihm nicht die notwendige medizinische Betreuung bieten, die er brauchte; und er verlor zusehends an Gewicht . Die Familie brachte Justin zu CID, weil sie wussten, dass es dort die nötige Pflege und medizinische Behandlung erhalten würde, die erbracht.
Iustin lebt bereits länger als vorausgesagt. ER isst gut und hat zugenommen. Er ist viel ruhiger und hat nur selten noch Anfälle. Er ist bettlägerig und kann seinen Kopf nicht heben, aber er ist glücklich, wenn er Plüschtiere halten darf und blinzelt mit den Augen, wenn er gestreichelt wird. Zum Glück bekommt er oft Besuch von seiner Familie. Es ist ein Segen für ihn, dass es sowhl die Liebe seiner Familie als auch die Liebe der CID-Mitarbeiter erfährt
Cristina
Cristina ist ein liebenswürdiges und glückliches Kind. Sie sitzt im Rollstuhl; oft schaut sie nach unten. Seit sie 14 Monate alt war, war sie bei CID; jetzt wird sie bald 12. Sie wurde viel zu früh in einem Krankenhaus in Ungarn geboren und wog nur 996 Gramm bei der Geburt. Cristinas Mutter ließ sie im Krankenhaus zurück nachdem klar war, dass sie einen Wasserkopf hat. Durch eine Operation wurde das überflüssige Gehirnwasser entfernt.
Cristina zeigt gerne ihr wunderschönes Lächeln. Sie ist schüchtern, aber mit viel Ermutigung spricht sie mit anderen. Sie liebt schöne Kleider und chice Schuhe. Seit sie in Casa Maria zu Hause ist, zeigt sie mehr Selbstvertrauen. Ihre positive Einstellung hat ihr sehr geholfen, als sie kürzlich zwei Wochen in einem Reha-Center verbrachte, um ihre Mobilität zu verbessern. Sie kam mit dem festen Vorsatz nach Hause zurück, ihre Übungen sehr ernst zu nehmen. Sie kann jetzt eine kurze Strecke laufen, wenn sie sich an zwei Balken festhält Ihr Fortschritt ist eine Ermutigung für uns alle.
Bubu
Alle rufen Marius nur mit seinem Spitznamen Bubu. Bubu ist fast sechs. Er hat das DiGeorge Syndrom, eine Entwicklungsstörung mit Herzproblemen, Entwicklungsverzögerungen und geistiger Behinderung. Seine Eltern Konten nicht für ihn sorgen und ihn aufziehen, deshalb kam er zuerst in ein Zentrum für Pflegekinder. Mit 2 Jahren kam er dann zu CID.
Bubu mag Bewegungsspiele und Musik. Er verteilt gerne Umarmungen und ist sehr aufgeregt, wenn Besucher nach Casa Maria kommen. Bubu ist körperlich gesund. Er kann bis 20 zählen und Farben unterscheiden. Gerade lernt er die Buchstaben des Alphabets kennen. Er verbessert seine Sprech- und Kommunikationsfähigkeit und kann Fragen sinnvoll beantworten. Besonders fasziniert ist er von Blumen. Er arbeitet hart während seiner Physiotherapiestunden, und ist aufgeregt, wenn es ans Basteln geht. Er ist begeistert von den Aktivitäten in Casa Maria.
Letztes Jahr hat Bubu für die Weihnachtsfeier alle Weihnachstlieder gelernt und ein Gedicht vorgetragen, das er mag. Er spielt am liebsten mit seinen Spielzeugautos und Blumenpuzzlen.
Wir sind stolz auf Bubu und seine Fortschritte!
Mihai
Wie alle anderen Kinder in Casa Maria leidet Mihai unter einer schweren neurologischen Erkrankung. Er kam zu CID als er ein Jahr alt war. Seine Eltern waren noch sehr jung und mit seiner Pflege überfordert. Am Anfang hat Mihai Besuch von seinen Eltern und Großeltern bekommen, aber inzwischen ist der Kontakt völlig abgebrochen. Jetzt ist Mihai 9 Jahre alt.
Mihai tut sich schwer mit Entspannung und musste von Anfang an herumgetragen und geschaukelt werden. Langsam hat er sich an seine neue Umgebung gewöhnt. Leider ist seine Lunge sehr anfällig, da er ein schwaches Immunsystem und fortschreitende Muskellähmungen hat. CiD gibt sich alle Mühe, damit er keine Lungenentzündungen bekommt. Aber manchmal ist sein Körper einfach zu schwach und er muss als Notfall ins Krankenhaus. Mihai profitiert von den täglich Reha- Sitzungen, aber immer wieder werden seine Fortschritte durch Krampfanfälle unterbrochen, bei denen er weint und jammert. Wegen seiner Atemnot und Problemen beim Schlucken wider mit einer Magensonde ernährt. Manchmal, wenn er leise Stimmen hört, hört der Krampfanfall auf und es sieht aus als ob er die Person, die ihn beruhigt, intensiv betrachtet. Mit jeder Umarmung und sanften zuwendung entspannt er sich mehr und atmet ruhiger.
Gabriel Patrick
Gabriel Patrick lebt im Familienhaus „Maria“, nachdem für ihn eine dringende Unterbringungsmaßnahme angeordnet wurde.
Gabriel verbrachte nur kurze Zeit in seiner Familie. Bereits in sehr jungen Jahren war sein Leben von erheblichen gesundheitlichen Problemen und wiederholten Krankenhausaufenthalten geprägt. Eine bakterielle Infektion verschlechterte seinen Gesundheitszustand zusätzlich. Im Laufe seiner bisherigen medizinischen Versorgung wurde er in Krankenhäusern in Drobeta-Turnu Severin, Craiova, Bukarest und Timișoara behandelt.
Gabriel hat eine schwere Sehbeeinträchtigung und besondere gesundheitliche und entwicklungsbezogene Bedürfnisse. Daher benötigt er eine intensive Betreuung und eine individuell auf ihn abgestimmte Förderung. Seine Wahrnehmung und Kommunikation erfolgen in besonderem Maße über Geräusche, Berührungen und die Reaktionen auf seine Umgebung.
Im Familienhaus „Maria“ erhält Gabriel eine kontinuierliche und individuelle Betreuung in einem stabilen und sicheren Umfeld. Das Betreuungsteam orientiert sich an seinen persönlichen Bedürfnissen und unterstützt ihn dabei, seine Möglichkeiten zur Kommunikation, Wahrnehmung und Interaktion mit seiner Umwelt weiterzuentwickeln.
Die Betreuung von Gabriel erfordert viel Geduld, Aufmerksamkeit und Beständigkeit. Durch eine einfühlsame und individuell angepasste Begleitung soll ihm ein Umfeld geboten werden, in dem er sich sicher fühlt und sich entsprechend seinen Möglichkeiten entwickeln kann.
Stefan
Stefan ist der blonde Junge, der jeden Besucher in Casa Maria mit einer Umarmung und einem großen Lächeln begrüßt. Stefan ist jetzt 10, und ist bei CID seit er 2 Jahre alt war. Stefan hat Epilepsie, er leidet an einer geistigen Behinderung und schielt. Seine Mutter hat ihn verlassen und die Großeltern väterlicherseits haben während seiner ersten zwei Lebensjahre das Beste getan und sich um ihn gekümmert. Aber die Pflege war zu viel für die Großeltern, weil Stefan aggressiv und seine Reaktionen unvorhersehbar wurden. Er landete bei einem Freund der Großeltern, und als das Jugendamt dorüber informiert wurde, kam er in eine Heim für Pflegekinder, bevor er schließlich zu CID kam
Über einen längeren Zeitraum und mit spezieller Therapie hat sich Stefans Sozialverhalten verbessert. Er nimmt selber Kontakt auf, besonders wenn Erwachsene zu Besuch kommen. Er nimmt sie bei der Hand, bietet ihnen eine Platz an und lädt sie ein mit ihm und seinen Autos zu spielen. Seit kurzem kommuniziert er auch mit Gesten und manchmal sogar Worten. . Seine wechselnden Launen sind eine Charaktereigenschaft, aber normalerweise beruhigt er sich schnell, wenn er mit seinen Autos spielt. Er malt und bastelt auch gerne, hört gerne Geschichten und puzzelt. Er liebt auch Bewegungen zu Musik, aber seine neue Lieblingsbeschäftigung ist es, mit einem der Therapiehunde spazieren zu gehen.
Andrada
Andrada ist ein 1 Jahr und 7 Monate altes Mädchen und wird seit dem 19. März im Familienhaus „Maria“ betreut.
Zu Beginn ihres Lebens wurde Andrada in der Entbindungsklinik zurückgelassen und erhielt in ihren ersten Lebensmonaten nicht die familiäre Unterstützung und Sicherheit, die ein Kind benötigt.
Andrada hat mehrere schwere gesundheitliche und entwicklungsbezogene Beeinträchtigungen. Dazu gehören eine globale Entwicklungsstörung, eine spastische Tetraparese sowie erhebliche Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme, weshalb eine Gastrostomie erforderlich war. Zudem bestehen Folgen einer frühzeitig erlittenen Enzephalopathie.
Im Familienhaus „Maria“ erhält Andrada eine kontinuierliche Betreuung, die auf ihre besonderen gesundheitlichen und entwicklungsbezogenen Bedürfnisse abgestimmt ist. Sie wird bei den täglichen Aktivitäten unterstützt und erhält die notwendige medizinische und therapeutische Begleitung.
Das Ziel des Betreuungsteams ist es, Andrada ein stabiles, sicheres und liebevolles Umfeld zu bieten und sie entsprechend ihren individuellen Möglichkeiten in ihrer Entwicklung und ihrem Wohlbefinden zu fördern.
Robert 
Robert ist seit September 2021 bei CID. Er ist 4 Jahre alt, leidet unter einem Wasserkopf, Epilepsie und Spasmen mit Schwäche in Armen und Beinen. Roberts junge Eltern sahen sich außer Stande, richtig für ihn zu sorgen und suchten nach einer guten Pflegestelle für ihn. So kam er zu CID. Roberts Mutter erkundigt sich telefonisch nach seinem Befinden, aber leider kann sie ihn aufgrund der großen Entfernung nicht besuchen.
Robert erhielt täglich Physiotherapie und sensorische Stimulation. Sein Zustand ist jetzt stabil, die intensive Arbeit hat sich für ihn ausgezahlt. Er hat innerhalb von nur 5 Monaten gelernt, seinen Kopf zu heben und den Körper aufzurichten. Wenn er sich festhält, kann er sich selbst aufsetzen. Das hört sich einfach an, und kaum der Rede wert, aber in Roberts Fall ist es ein großer Fortschritt. Der andere Nutzen von Roberts Leben mit Cid ist, dass es jetzt viel ruhiger ist und weniger weint. Es sind Kleinigkeiten wie diese, die in Roberts Leben viel bedeuten.
Petru
Petru ist ein goldiger Junge, jetzt ein Jahr alt. Seit Juli 2023 lebt er in Casa Maria. Er leidet am fetalen Alkoholsyndrom, weil seine Mutter während Ihrer Schwangerschaft getrunken hat und keine Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nahm. Sein Vater erkennt Petru nicht als sein Kind an. Petru kam zu früh auf die Welt und wog nur 2kg. Bei der Entbindung stellte sich heraus, dass er im Mutterleib eine schwere Infektion hatte, die sofortige Behandlung auf der Intensivstation erforderlich machte. Weitere Untersuchungen zeigten, dass Petru angeborene neurologische Schäden und einen Herzfehler hat.
Als seine Mutter die Diagnosen erfuhr, hat sie Petru im Krankenhaus zurückgelassen. Es hat eine ganze Zeit gedauert und großer Anstrengungen von Seiten der Pflegerinnen und Ärzte bedurft, bis Petru endlich anfing zuzunehmen. Wir sind dankbar, dass er jetzt gut zunimmt, kräftiger wird und ihm die regelmäßige Physiotherapie dabei zugutekommt.
Wir freuen uns, dass Petru zu unserer Familie gehört! Er hat sich bereits als kleine Kämpfer erwiesen.
Matteo
Matteo ist ein kleiner, süßer Zweieinhalbjähriger, der im Oktober 2023 in die Obhut von Children in Distress kam und in Casa Maria aufgenommen wurde. Er kommt aus einer finanziell schwachen Familie, die nicht in der Lage ist, für seine vielen teuren medizinischen Bedürfnisse aufzukommen.
Bevor er nach Casa Maria kam, lebte Matteo in einem Kinderkrankenhaus. Dort hatte er mehrere Herzoperationen darunter eine Operation, bei der ein Ventrikel-Shunt eingesetzt wurde, um den Blutfluss durch sein Herz zu unterstützen. Außerdem erhielt er einen Luftröhrenschnitt, damit er mit Hilfe eines Sauerstoffgeräts atmen kann, und eine Magensonde, damit er über den Magen ernährt werden kann. Matteo kann nur mit einem Sauerstoffgerät und einer Ernährungssonde überleben. Sein Herz ist weiterhin instabil. Er ist ein gebrechliches Kind, das ständig überwacht und speziell betreut werden muss. Casa Maria ist die einzige Einrichtung, die bereit war, dieses besondere Kind in Dauerpflege zu nehmen. Wir tun das Bestmögliche für den kleinen Matteo.
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